Unsere ehemalige Babysitterin

Unsere Mitbewohnerin Tanja (19 Jahre) wohnt seit 3 Monaten bei uns und macht gerade ein freiwilliges soziales Jahr im Kindergarten unserer Tochter Lina. So kam auch der Kontakt zustande. Tanja sprang immer mal wieder als Babysitter ein, wenn die Betreuungszeiten im Kindergarten nicht ausreichten. Und da sich ihre WG auflöste, entstand schnell die Idee zwei Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen.

Win-Win durch das Zusammenleben

Unser Gästezimmer, das wir ohnehin mehr als Abstellkammer benutzen, haben wir für Tanja schön hergerichtet und Tanja zog bei uns ein. Sie konnte sich so teure Miete und Fahrtzeiten sparen. Wir hatten eine kostenfreie Kinderbetreuung vor Ort, die auch mal spontan einspringen konnte. Schön ist: durch das Zusammenleben lernen wir uns besser kennen und schätzen. Und es haben sich schöne Rituale ergeben. Weil Tanja am Wochenende immer sehr gut und viel zu viel für sich gekocht hat, haben wir häufig gemeinsam gegessen und inzwischen kocht Tanja planmäßig fast jeden Sonntag für uns alle.

Die Unterstützung

Wenn Lina krank ist, kann Tanja leider nur selten mit ihr zu Hause bleiben, weil sie tagsüber im Kindergarten arbeitet. Dafür hat sie aber abends meistens Zeit und kann Lina auch mal ins Bett bringen, wenn wir noch unterwegs sind. Und wir haben schon besprochen, dass Tanja während der 3 Wochen Sommerferien im Kindergarten eine Woche die Kinderbetreuung übernimmt. Eine Woche übernehme dann ich, eine Woche mein Mann. Denn solange Lina nicht in der Schule ist, möchten wir lieber außerhalb der Sommerferien verreisen. Da kostet der Urlaub nur die Hälfte und der Urlaub ist doppelt so schön, weil die Strände sind nicht so überfüllt sind.